Verkehr anders denken

ÖDP-Bürgermeisterkandidat Dr. Michael Röder stellte am letzten Donnterstag im Klosterbräustüberl Mallersdorf das Programm der ÖDP zur Gemeinderatswahl vor.

Gerade während der Stoßzeiten zu Beginn der Schule und bei Unterrichtsende seien die Hauptstraßen in Mallersdorf-Pfaffenberg erheblich verkehrsbelastet. Hier gelte es Konzepte zu entwickeln, den Individualverkehr zu verringern und den Verkehr insgesamt zu entschleunigen. Die von ÖDP, SPD und Freien Wählern gemeinsam verhinderte Umgehungsstraße hätte zur Entlastung nichts beitragen können, da der Hauptverkehr Quell- und Zielverkehr sei. Aber auch der Verkehr durch Ober- und Niederlindhart müsse gebremst werden. Wesentlich seien dabei Geschwindigkeitsbeschränkungen, die dann aber auch kontrolliert werden müssten. Die ÖDP fordert für die Wohngebiete die Einführung von Tempo-30-Zonen. Auch in den Ortskernen müsse die Geschwindigkeit entsprechend beschränkt werden. Dies sei möglich. Selbst in Städten wie München seien Hauptverkehrsstraßen auf Tempo 30 beschränkt. Dies schaffe mehr Verkehrssicherheit insbesondere für den Rad- und Fußgängerverkehr. Die Gäubodenbahn muss in ein ganzheitliches ÖPNV-Konzept mit Anbindung an den RVV eingebunden werden. Sie müsse barrierefrei und auch von allen Ortsteilen problemlos erreichbar sein. Es sei jedoch davon auszugehen, dass dies durch die notwendige Einbeziehung des Landkreises Landshut noch längere Zeit in Anspruch nehmen werde. Deshalb müsse man sich zunächst gemeinsam mit dem Markt Schierling um eine regelmäßige Busverbindung zwischen Mallersdorf-Pfaffenberg und Schierling unter Einbeziehung des Bahnhofs Eggmühl bemühen. Hiervon würden Auszubildende, Schüler, Badegäste und auch Bürger, die die Einkaufsmöglichkeiten in beiden Gemeinden nutzen wollen, profitieren. Mit dem Badebus sei ja ein erster Schritt bereits getan. Dies gelte es auszubauen.


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