ÖDP/PU: Radweg an der Donaubrücke Bogen muss in die Dringlichkeitsliste

Ursulinenschulen wertvoll für die ganze Region

Die in der kommenden Kreisausschusssitzung zu behandelnden Pläne für Hochbau- und Tiefbauprojekte des Landkreises nahmen den größten Teil der Fraktionssitzung der ÖDP/PU am vergangenen Donnerstag im Restaurant „Schlosskeller“ in Rain ein. Das umfangreiche Investitionsprogramm des Landkreises fand dabei größtenteils Zustimmung. Allerdings werden die ÖDP/PU-Kreistagsmitglieder beantragen, die Lösung des Radwegproblems an der „Hafner-Brücke“ aus der mittelfristigen Planung in die aktuelle Dringlichkeitsliste vorzuziehen.

„Die bisherigen praktischen Verbesserungen für die Radfahrer auf der Donaubrücke wollen wird nicht schlecht reden, aber eine echte Lösung ist mit der Öffnung der Leitplanke noch nicht gefunden“ meinte Fraktionsvorsitzender Bernhard Suttner. Dem Radverkehr komme nach der rasanten Entwicklung der E-Mobilität auf zwei Rädern neben der Freizeitbedeutung mehr und mehr auch eine Rolle im Alltags- und Berufsverkehr zu, betonte 1. Bürgermeisterin und Kreisrätin Anita Bogner aus Rain.  Deshalb müsse der Radwegebau künftig in jeder Tiefbau-Dringlichkeitsliste eine feste Stelle haben.

Beim Hochbauprogramm wird die ÖDP/PU weiterhin darauf bestehen, den Antrag der SPD auf Ausstattung des Parkdecks am Landratsamt mit einem Dach und einer PV-Anlage zu realisieren. Energiefachmann Josef Gold wies nach, dass bei der realistischen Nutzungsdauer von 25 Jahren – das ist die Garantiezeit für Solarmodule – die Anlage nicht nur ökologisch, sondern auch finanziell höchst vorteilhaft sei. Da eine spätere Aufstockung des Parkdecks technisch unmöglich sei, gebe es eigentlich keine tragenden Gegenargumente mehr. Auch dem Dauerbrenner „Sanierung des ehem. Personalwohnheims an der Klinik Mallersdorf-Pfaffenberg“ müsse sich die Fraktion weiterhin mit Nachdruck widmen, forderte Kreisrätin Maria Birkeneder: „Der jetzige Zustand ist mehr als unerfreulich.“ Jetzt müsse ein Sanierungs- und Nutzungskonzept entworfen werden, in dem das Gebäude auch wieder für die Klinik eine wichtige Funktion bekommt. 

Stellv. Fraktionsvorsitzende Martha Altweck-Glöbl kündigte an, sich in der Sitzung des Kreisausschusses mit Leidenschaft für eine Erhöhung des Zuschusses an die Ursulinen-Schulstiftung einzusetzen: „Die Straubinger Region hat großen Gewinn von den Ursulinen-Schulen und man kann sich auf die dort gebotene werteorientierter Bildungsarbeit seit Generationen und auch  für die Zukunft verlassen. Das muss uns eine zeitgemäße finanzielle Beteiligung wert sein.“ Weder der Landkreis noch die Stadt Straubing könnten ein ähnliches Angebot zusätzlich zu den eigenen Schulen anbieten.


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