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Kreisrat Dr. Michael Röder in den ÖDP-Bezirksvorstand gewählt

Für 180 Grad-Kehrtwende beim Klimaschutz!

Straubing/Plattling. Die niederbayerische ÖDP hat am Samstag einen neuen Bezirksvorstand gewählt und Kreisrat Dr. Michael Röder aus Mallersdorf-Pfaffenberg als Beisitzer im Vorstand einstimmig bestätigt. Der Parteitag in Plattling verabschiedete ein Positionspapier für eine 180 Grad-Kehrtwende beim Klimaschutz, mit dem die ÖDP über die Ziele ihrer politischen Kontrahenten weit hinausgeht: „Klimaneutralität reicht nicht aus. Die Konzentration von Kohlendioxid muss wieder sinken“, forderte Dr. Röder.

Die ÖDP sei „die einzige Partei, die sich dazu bekennt, dass endloses Wachstum nicht möglich ist“ „Ohne eine neue zurückhaltende Konsumkultur gibt es keine gerechte und auch keine ökologische Zukunft. Es ist die spezielle Aufgabe der ÖDP, mit aller Deutlichkeit die Notwendigkeit der Beschränkung unserer Ansprüche an den Planeten zu thematisieren. Alle anderen Parteien meiden dieses Thema. Kommunikationsprofis vertreten die Auffassung, dass man Wählerinnen und Wählern diese Härte der Wahrheit ersparen muss. Dem muss sich jemand entgegenstellen. Und das ist der Job der ÖDP“, sagte Vorsitzender Urban Mangold in der Bezirksversammlung.

Die ÖDP spricht sich gegen jede Form der Förderung fossiler Energienutzung und des Flugverkehrs aus. Gefordert wird ein Ausbau-Stopp für Autobahnen und Fernstraßen. Je zwei Prozent der Landesfläche müssten als Vorrangfläche für die Windkraftnutzung sowie für Freiflächensolar- und Agriphotovoltaikanlagen ausgewiesen werden. Ferner fordert die ÖDP ein Renaturierungsprogramm für Moorgebiete.

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Die Delegierten des Bezirksparteitages haben Dr. Michael Röder (links) erneut in den Bezirksvorstand der ÖDP gewählt. Es gratulierten: die neue stellvertretende Vorsitzende und niederbayerische Bundestagsspitzenkandidatin Johanna Seitz und Bezirksrat Urban Mangold. Foto: Saller.

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