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Für die bestmögliche Lösung - Labertal

Wir wollen nicht blockieren, sondern fordern die bestmögliche Lösung - ödp-Spaziergang durchs Labertal - das dazugehörige Foto finden Sie auf der Internetseite der ödp Mallersdorf-Pfaffenberg "www-straubing-bogen.oedp.de/mallersdorf-pfaffenberg"

Am letzten Sonntag fand wieder der Spaziergang durchs Labertal statt, den die ödp-Ortsgruppe aus Mallersdorf-Pfaffenberg nun schon zum fünften Mal unter dem Motto �Solange es noch geht� organisiert hatte. Am Treffpunkt Mallersdorfer Bahnhof fanden sich um 14.00 Uhr zahlreiche Spaziergänger ein. Dr. Michael Röder begrüßte die Teilnehmer und stellte dar, warum die ödp-ler den Spaziergang durch das Labertal ins Leben gerufen hatten. Im Rahmen des Arbeitskreises �Stadtumbau West� sei bekannt geworden, dass die Pläne für die Umgehungsstraße durch das Labertal bereits weit fortgeschritten sind. Die Straße soll im Labertal zwischen den Ortsteilen teilweise durch überflutungsgefährdetes Gebiet führen. Außerdem hatten die im Projekt �Stadtumbau West� beteiligten Landschaftsplaner und Architekten wiederholt auf die negativen Folgen der geplanten Straße für die Entwicklung des Marktes Mallersdorf-Pfaffenberg hingewiesen und dies auch in ihrem Abschlussbericht dargelegt. Außer einem Beschluss des Gemeinderats für die Umgehungsstraße aus dem Jahr 2003 sowie eines Artikels im Gemeindeblatt im gleichen Jahr seien kaum Informationen öffentlich bekannt. Da es sich hierbei aber um ein Straßenbauprojekt handle, das für die gesamte Gemeinde von großer Bedeutung sei, beschlossen die ödp-ler, auf die bekannten Fakten zum geplanten Straßenbau aufmerksam zu machen. Helmut Stumfoll hatte die Idee einen regelmäßigen Spaziergang durchs Labertal ins Leben zu rufen, um die Bürger auf die Problematik aufmerksam zu machen und den Bürgermeister sowie die übrigen Gemeinderäte zu einer offenen Diskussion mit den Bürgern aufzufordern. Voraussetzung hierfür sei jedoch, dass auch alle bekannten Fakten veröffentlicht würden. Dies treffe zum Beispiel für das Verkehrsgutachten zu, das Grundlage für die Entscheidung des Gemeinderats gewesen sei. Dies sei leider bisher noch nicht geschehen. Neuere Fakten wie die konkreten aktuellen Planungen des Straßenbauamts seien ebenfalls nicht bekannt. Die Spaziergänger machten sich dann auf den Weg, um südlich der Bahnlinie am Ortsteil Bahnhof vorbei nach Niederlindhart zu wandern. Dort wurde im Gasthaus Loher eingekehrt und bei Kaffee und Kuchen lebhaft diskutiert. Diesmal waren auch einzelne Befürworter der geplanten Trasse zum Spaziergang gekommen, was von den ödp-lern ausdrücklich begrüßt wurde. Schließlich wolle man den offenen Dialog. Unter anderem wurde den ödp-lern vorgehalten, sie würden den Bau der Straße blockieren, wo doch die Planungen schon so weit fortgeschritten seien. Dem wurde entgegnet, dass man nicht gegen den Bau einer Umgehungsstraße sei, sondern ebenso für eine Entlastung der Ortskerne wie die Befürworter der aktuell geplanten Straße. Die Trasse durch das Labertal sei jedoch die schlechteste aller denkbaren Möglichkeiten. Wären die Mallersdorf-Pfaffenberger bereits frühzeitig offensiv informiert worden, hätte man die aktuelle Diskussion bereits vor fünf Jahren führen können. Ein so gravierendes Projekt dürfe einfach nicht ohne Einbindung der Bürgermeinung realisiert werden. Selbstverständlich werde jede Trassenführung für einzelne Bürger Vorteile und für andere Nachteile bringen. Wichtig sei aber, die bestmögliche Lösung für die gesamte Gemeinde zu finden und nicht die nächstbeste.

 

Abschließend bedankten sich Helmut Stumfoll und Michael Röder bei den Teilnehmern und luden bereits zum nächsten Spaziergang ein, der am Sonntag, 13. April stattfinden wird.

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